EXPO 2010: Innovative Solarmodule von SCHOTT Solar im Deutschen Pavillon
So sind transparente Solarmodule des Tochterunternehmens SCHOTT Solar in die Südfassade des Deutschen Pavillons integriert.
"Wir sind stolz, mit unserer Solarfassade einen Beitrag zum Deutschen Pavillon zu leisten. Wir haben durch die EXPO die einmalige Chance, uns der chinesischen Bevölkerung, aber auch der Weltöffentlichkeit als ein deutsches, international operierendes und innovatives Unternehmen vorzustellen", sagt Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstands der SCHOTT AG.
Über fast 400 Quadratmeter erstrecken sich Module des Typs SCHOTT ASI THRU - und erfüllen dabei gleich mehrere Aufgaben: Aus funktionaler Sicht bilden sie die Fassade, die das Gebäude vor Wind und Wetter schützt, dabei lichtdurchlässig ist, gleichzeitig Strom produziert und sich sogar als Projektionsfläche eignet. Aus kreativer Sicht sind sie ein ansprechendes Gestaltungselement für Architekten, das Nachhaltigkeit und Ästhetik verbindet. Sie erfüllen die Anforderungen der Bauindustrie und lassen sich mit vielen Standard-Metallbausystemen zu kompletten Fassaden oder Solardächern kombinieren. Auf diese Weise helfen die Solarmodule von SCHOTT, eine wesentliche Anforderung an die moderne Architektur zu erfüllen: dass ein Gebäude einen Teil der Energie, die es verbraucht, in Zukunft selbst erzeugen muss.
Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei SCHOTT ASI THRU um so genannte semitransparente Dünnschichtmodule. Diese holen auch bei nicht optimaler Sonneneinstrahlung - beispielsweise besonders flachen oder steilen Einfallswinkeln des Lichts - besonders viel Energie aus der Sonne heraus. Daher sind sie gerade für die gebäudeintegrierte Solararchitektur in Fassaden und Ähnlichem besonders gut geeignet.
Die Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland auf der EXPO 2010, vertreten durch das Bundeswirtschaftsministerium, wird durch die Koelnmesse International als Durchführungsgesellschaft verantwortet und von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon Shanghai GbR (ARGE), bestehend aus der Schmidhuber + Kaindl GmbH, München (Architektur und Generalplanung), der Milla & Partner GmbH, Stuttgart (Ausstellungs- und Mediengestaltung) sowie der NüssIi (Deutschland) GmbH, Roth (Ausführung und Projektmanagement) umgesetzt.
Quelle: Pressemeldung SCHOTT Solar AG
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