Größte interkommunale Photovoltaikanlage (Freiflächensolaranlage) in Hasborn/Niederöfflingen
"Mit einer installierten Leistung von rund 12 Megawatt trägt sie zu einer unabhängigen Energieversorgung in Rheinland-Pfalz bei und fördert den Klimaschutz regional und global."
Sozialministerin Malu Dreyer wies darauf hin, dass mit dieser interkommunalen Photovoltaikanlage zwei wichtige Politikfelder miteinander verbunden würden: die nachhaltige Energieversorgung und die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen.
Interkommunale Photovoltaikanlage in Hasborn/Niederöfflingen: Solarpark von 40 Hektar
Der 40 Hektar große Solarpark, der aus jeweils zwei Teilanlagen in Hasborn und in Niederöfflingen besteht, ist ein Gemeinschaftsprojekt
- der zwei Ortsgemeinden sowie
- der Verbandsgemeinde Manderscheid,
- des Investors KGAL GmbH & Co. KG,
- des Projektentwicklers und Dienstleisters Bürgerservice GmbH und
- des Photovoltaik-Unternehmens Phoenix Solar AG.
Im Rahmen des Projektes sind Arbeitsplätze für ältere Menschen und für Menschen mit Behinderungen entstanden. Hasborn I wurde Ende des Jahres 2008 fertig gestellt und durch die Teilanlage Hasborn II in 2009 erweitert. Die erste Ausbaustufe in Niederöfflingen wurde Ende des Jahres 2009 fertig gestellt und heute mit Niederöfflingen II erweitert. Mit dem Endausbau werden rund 10.900.000 kWh Strom jährlich erzeugt - genug für zirka 2500 Haushalte.
Umweltministerin Conrad kritisierte in ihrer Rede, dass solche Solaranlagen nach der Vorstellung der Bundesregierung nicht mehr entstehen sollen.
Sonnenenergie auf ökologisch sinnvolle Art in Strom umwandeln
"Mit dieser interkommunalen Photovoltaikanlage wird Sonnenenergie auf ökologisch sinnvolle Art in Strom umgewandelt, gleichzeitig werden hier schwerbehinderte Menschen in einer Integrationsfirma beschäftigt. Das ist absolut zukunftsweisend", sagte Sozialministerin Malu Dreyer. Sie wies darauf hin, dass Teilhabe verwirklichen, Gleichstellung durchsetzen und Selbstbestimmung ermöglichen die Leitlinien der Landesregierung in ihrer Politik für behinderte Menschen seien. Die Verwirklichung gleichwertiger Lebensbedingungen komme auch und vor allem in der gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben zum Ausdruck. Daher habe der weitere Ausbau von Integrationsfirmen mit einem hohen Anteil von schwerbehinderten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Rheinland-Pfalz hohe Priorität, sagte die Ministerin.
Quelle: Pressemeldung MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ
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