Innovative Verbindungstechnik für die Solarindustrie

21.09.2009 | Neuss
Neue 3M Klebebänder für die Fertigung von Solarmodulen September 2009 Seit der Erfindung des Klebebands vor mehr als 80 Jahren hat das Multitechnologie-Unternehmen 3M sein Know-how in der Klebtechnik mit immer wieder neuen, innovativen Entwicklungen kontinuierlich ausgebaut.

Heute bietet es vielen Industriebereichen unzählige Möglichkeiten, herkömmliche und oft mit Nachteilen behaftete Verbindungstechniken wie Löten, Schrauben, Clipsen oder gar Schweißen durch moderne Klebeband-Anwendungen zu ersetzen.

Auch der Solarindustrie stellt 3M für die Fertigung von Solarmodulen jetzt ein umfassendes Sortiment mit zum Teil völlig neu entwickelten, haltbaren und temperaturbeständigen Klebebändern zur Verfügung. Sie helfen nicht nur dabei, Produktionsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Zugleich leisten diese Produkte ihren Beitrag zu einer weiteren Verbesserung der Qualität von Modulen und zur Reduktion der Kosten in der Fertigung.

3M Solar Acrylic Foam Klebebänder

Ein Beispiel dafür sind die doppelseitigen 3M Solar Acrylic Foam Klebebänder, die für die Solarindustrie in drei neuen Produktserien erhältlich sind. Seit 1980 bereits setzen diese Produkte, die aus einem geschäumten Klebstoff-Kern in einem viskoelastischen Klebeband bestehen, Standards in der Verbindungstechnik. Innovativ bewähren sie sich derzeit bei der Fertigung von Fassadenelementen. In vielen anderen Konstruktionen sind diese Hochleistungs-Klebebänder für die Kombination unterschiedlicher Werkstoffe mittlerweile sogar die einzige Möglichkeit der Verbindung.

Die für die Solarindustrie entwickelten Produkte eignen sich etwa für die schnelle und saubere Befestigung von Solarmodul-Rahmen, Anschlussdosen und Versteifungsprofilen (Back-Rails) oder für die Verbindungstechnik in Konzentratorsystemen. Die einfach zu verarbeitenden, sofort haftenden Klebebänder widerstehen Einflüssen von Hitze und UV-Strahlung. Durch ihren geschlossenzelligen Klebstoffkern dichten sie zugleich gegen Schmutz und Feuchtigkeit ab. Dabei sind sie in der Lage, unterschiedliche Ausdehnungen der verschiedenen, miteinander verbundenen Werkstoffe auszugleichen. Unterschiedliche Produktausführungen in Weiß, Grau, Dunkelgrau oder Schwarz mit Dicken von 0,63 bis 2,3 mm sind erhältlich.

3M Klebebänder für die Energiegewinnung

Prädestiniert für die Energiegewinnung in modernen Dünnschicht-Modulen sind die neuen, elektrisch leitfähigen Klebebänder als Ersatz für herkömmliche leitende Verbindungen. Sie sorgen als Charge-Collector und Bus-Bar für die Weiterleitung der gewonnen Energie zur Anschlussdose. Die Kombination zwischen Kupferfolie und wahlweise ebenfalls leitfähigem Klebstoff ist dabei gerade mal zwischen 0,066 und 0,130 mm dick. Mehrere Produktvarianten stehen derzeit zur Auswahl.

3M Dielektrische Klebebänder

Eine zuverlässige Abschirmung der so gewonnen elektrischen Energie bei Anwendungen in Dünnschicht-Modulen oder in kristallinen Silizium-Solarmodulen bieten die Dielektrischen Klebebänder von 3M. Sie stehen in je verschiedenen ein- oder doppelseitigen Ausführungen mit Dicken zwischen 0,038 und 0,140 mm zur Verfügung.

3M Spezialklebebänder

Abgerundet wird das Klebeband-Sortiment für die Fertigung von Solarmodulen durch Spezialklebebänder, die für die ästhetische Abdeckung ansonsten sichtbarer Komponenten ebenso eingesetzt werden können wie für die Positionierung der Solarzellen im Modul oder für die Bündelung von elektrischen Leitungsdrähten.

3M Etikettenmaterialien

Die eindeutige Dokumentation aller wichtigen Information auf Solarmodulen ermöglicht schließlich eine ganze Serie von mit Klebstoff ausgestatteten Kennzeichnungsfolien, die je nach Ausführung sowohl auf Aluminium und Glas als auch auf der Rückseitenfolie haften. Alle Materialien sind beständig gegen Einflüsse von Temperatur, UV-Strahlung und Abrieb, einige darüber hinaus auch gegen Feuchtigkeit und Chemikalien.

Quelle: Pressemeldung 3M Deutschland GmbH

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