Neu: Solaranlagen kostenfrei mitversichern

02.12.2008 | München
Ab 1. Januar 2009 müssen Hausbauer für das Heizen ihrer vier Wände teilweise erneuerbare Energien einsetzen - so schreibt es das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vor. Die Allianz hat deshalb den Umfang ihrer Wohngebäudeversicherung erweitert und deckt nun Schäden an Solaranlagen ohne zusätzlichen Beitrag mit ab.

Zeitgemäß: Allianz unterstützt umweltbewusstes Handeln

Solaranlagen sind beliebt. Allein im Jahr 2007 sind laut dem Bundesverband Solarwirtschaft rund 224.000 neue Anlagen für Solarstrom und -wärme in Deutschland installiert worden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Solaranlagen sind umweltschonend, werden vom Staat finanziell gefördert und sparen Stromkosten. Allerdings ist die Solaranlage auch vielen Gefahren ausgesetzt, für deren Kosten die normale Wohngebäudeversicherung bisher nur gegen Aufpreis aufgekommen ist.

Ab dem 1. Januar 2009 bietet die Allianz ihren Kunden den Vorteil, dass die Wohngebäudeversicherung auch Schäden an der Solaranlage und sogar einen Ertragsausfall der Solarstromanlage ohne zusätzlichen Beitrag mit abdeckt. Damit besteht für die energiesparende Heiz- und Stromanlage der gleiche Versicherungsschutz wie für das Gebäude. "Solaranlagen sind von Häusern nicht mehr wegzudenken. Darum finden wir es zeitgemäß, diese in die Wohngebäudeversicherung gleich zu integrieren. Schließlich soll sich der moderne und umweltbewusste Kunde rundum gut versichert wissen", sagt Dr. Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG.

Zur Sonne: Solaranlagen erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Technik ist allerdings Wind und Wetter ausgesetzt - gut, wenn sie gegen Schäden versichert ist.

Blitze führen zu Überspannungsschäden

Gebäude sind insbesondere durch Elementarereignisse gefährdet. So führen immer häufiger und intensiver auftretende Blitze zu Überspannungsschäden. Laut Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden im Jahr 1998 in Deutschland rund eine Million Blitze registriert, im Jahr 2006 waren es bereits knapp 2,5 Millionen Blitze. Die Versicherer zahlten 2006 allein für Blitzschäden rund 240 Millionen Euro. Aber auch Hagel, Sturm und starker Schneedruck können Solaranlagen schwer beschädigen.

In diesen Fällen garantiert die Wohngebäudeversicherung die Erstattung aller notwendigen Reparaturarbeiten bis hin zum kompletten Wiederaufbau des Gebäudes beziehungsweise der Solaranlage. Der Kunde kann sich beim Wiederaufbau an den Allianz Handwerker-Service wenden. Dieser übernimmt im Schadenfall die komplette Organisation und Kontrolle von der Instandsetzung bis zur Abrechnung mit den Handwerkern. "Der Kunde profitiert von der Sicherheit, hohe Qualität auch bei Dienstleistungen zu bekommen, die über die reine Versicherung hinausgehen", erläutert Dr. Gutberlet das Assistance-Angebot.

Sinnvoller Service: Die Energieberatung

Die kostenfreie Abdeckung der Solarstromanlage über die Wohngebäudeversicherung beinhaltet auch die finanzielle Entschädigung, wenn die Anlage wegen versicherter Schäden zeitweise ausfällt. Während dieser Zeit kann die Solaranlage keinen Strom erzeugen und folglich kann auch keine Stromeinspeisung ins Netz des Stromversorgers erfolgen. Ist die Solaranlage nicht versichert, bedeutet ihr Ausfall finanzielle Verluste für den Besitzer.

Mit dem neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz soll nach Informationen der Deutschen Energie-Agentur (dena) bis zum Jahr 2020 der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmebedarf von derzeit gut sechs Prozent auf 14 Prozent gesteigert werden. Wer das neue Gesetz missachtet, kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro rechnen. Die Möglichkeiten,wie erneuerbare Energien sinnvoll eingesetzt werden können, sind dabei sehr vielfältig.

"Ich empfehle unseren Kunden einen Energieberater hinzuzuziehen, bevor sie ihre Immobilie neu vermieten, verkaufen oder modernisieren lassen. Dieser ermittelt die Gesamtenergieeffizienz und erarbeitet sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen", erklärt Dr. Gutberlet. Ein gut isoliertes Haus, das zusätzlich mit erneuerbaren Energien geheizt wird, kann in Zeiten hoher Energiepreise ein entscheidender Faktor gerade im Hinblick auf seinen Wiederverkaufswert sein

Quelle: Pressemeldung Allianz SE

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