Solarenergie boomt im Sonnenland Bayern
Etwa die Hälfte aller deutschen Solaranlagen steht im Freistaat. Dies betonte Umweltstaatssekretärin Melanie Huml heute bei der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage der Firma Bi-log in Scheßlitz (Landkreis Bamberg). Huml: 'Solarenergie boomt im 'Sonnenland Bayern'. Mit 5550 Solarmodulen auf dem Dach geht hier in Scheßlitz eine der größten Photovoltaikanlagen Frankens ans Netz.' Photovoltaik sei eine wichtige Option für die Zukunft. 'Durch Unterstützung von Forschung und Entwicklung wollen wir dazu beitragen, dass die Spitzenstellung Bayerns bei der photovoltaischen Stromerzeugung weiter ausgebaut wird und gleichzeitig die Kosten gesenkt werden', so die Umweltstaatssekretärin. Erneuerbare Energien aus Wasser, Sonne, Wind oder Erdwärme sind CO2-frei und deshalb wichtig für eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung. 'Neben striktem Energiesparen ist die Nutzung heimischer, erneuerbarer Energien der beste Klimaschutz. Erneuerbare Energien und Umwelttechnologien sind aber auch Jobmotor und wichtiger Exportschlager', so Huml.
Ziel in Bayern sei bis 2020 den CO2-Ausstoß von derzeit jährlich knapp 7 auf deutlich unter 6 Tonnen pro Kopf zu senken, die Energieproduktivität um 30 Prozent zu steigern, den Versorgungsbeitrag der erneuerbaren Energien zu verdoppeln und ihren Anteil am Endenergieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern.
Neben der direkten Nutzung durch Photovoltaik und Solarkollektoren spielt immer mehr auch ihre indirekte Nutzung eine Rolle. Biomasseheizkraftwerke oder Wärmepumpen zur Nutzung der im Boden gespeicherten Sonnenwärme sind wichtige Zukunftsbranchen', so Huml. Einen beispiellosen Aufschwung der erneuerbaren Energien und der Sonnenstromerzeugung ermöglichte die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Marktanreizprogramm.
Quelle: Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
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