TÜV Rheinland bringt mehr Sicherheit für Investoren in der Solarbranche

01.06.2010 | Köln
Intersolar Europe: Halle B5 Stand 189. Neue Dienstleistungen zur Prüfung von Solarmodulen. Projektmanagement bei Planung, Bau und Betrieb von Kraftwerken. Neues Testlabor für Wechselrichter. Siebtes Prüfzentrum für Solarmodule vor der Eröffnung

TÜV Rheinland präsentiert auf der Intersolar Europe in München vom 9. bis 11. Juni 2010 sein erweitertes Angebot im Kraftwerksbau sowie im Bereich der Prüfdienstleistungen für Solarmodule und -komponenten. Eine wachsende Rolle spielen dabei Zusatzprüfungen, die über grundlegende Bauart- und Sicherheitsprüfungen hinausgehen. Neu sind Tests für Solarmodule, die außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind. Dazu zählen die Korrosionsresistenz bei besonders salzhaltigem Klima, Belastungen durch Ammoniak beispielsweise in landwirtschaftlichen Betrieben sowie extreme Schneelasten etwa in Bergregionen. Neu ist ferner das Prüfzeichen "Power controlled": Damit dokumentieren Hersteller von Solarmodulen, dass die für ihre Produkte angegebene Leistungskennzeichnung freiwillig von TÜV Rheinland überwacht ist.

Vorgestellt wird auf der Intersolar 2010 auch das neue Prüflabor von TÜV Rheinland für einphasige sowie dreiphasige Wechselrichter. In dem Kölner Labor werden Prüfungen zu Wirkungsgrad mit Bestätigung der Leistungsdaten sowie Simulation des Wirkungsgrades, zu Inselerkennung und elektrischer Sicherheit den Vorgaben für den europäischen und US-amerikanischen Markt entsprechend sowie zu elektromagnetischer Verträglichkeit (Störfestigkeit/Störaussendung) geboten.

Neben Prüfdienstleistungen für Module und Komponenten haben Prüf- und Beratungsdienstleistungen bei Planung, Bau und Betrieb von Solarkraftwerken wachsende Bedeutung. Auch dazu informieren Experten auf der Intersolar. Insbesondere bei Investitionen in größere Anlagen und Kraftwerke steht die Absicherung der Rendite im Vordergrund. "Es geht darum, Investitionen sicherer zu machen und Risiken zu begrenzen. Dieses Interesse haben die Kapitalgeber selbst, aber auch Banken und Versicherungen. Sie benötigen nachvollziehbare Faktoren, die ihre Geldanlage verlässlich machen", so Wilhelm Vaaßen, Geschäftsfeldleiter für Erneuerbare Energien bei TÜV Rheinland.

Das Expertennetzwerk von TÜV Rheinland für die Solarbranche umfasst 180 Fachleute in derzeit sechs Laboratorien weltweit. 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen ihre Produkte bei TÜV Rheinland insbesondere auf Sicherheit und Qualität prüfen. Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen zu den Kunden des internationalen Prüfdienstleisters. Um umfassenden Service in der weiter wachsenden Branche auch künftig bieten zu können, hat TÜV Rheinland seine Prüfkapazitäten seit 2008 um fünf neue Labore erweitert. 2010 errichtet der Prüfdienstleister in Indien ein weiteres Laborzentrum für die Kontrolle von Solarmodulen mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern, fünf Klimakammern sowie zwei Sonnensimulatoren

Quelle: Pressemeldung TÜV Rheinland Holding Aktiengesellschaft

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