Der gemischt genutzte Immobilienkomplex in Düsseldorf umfasst 250 m² Wohnfläche, 700 m² Büro- und Gewerbeflächen sowie Hallen, die gemeinsam rund 35 000 kWh Strom pro Jahr benötigen. Wärmepumpen und Durchlauferhitzer verursachen kurzzeitige Lastspitzen, die mit acht E3/DC one-Hauskraftwerken abgedeckt werden. Die 94 kWh Speicherreserve liefert bis zu 96 kW, optimiert das Lastprofil und steigert den Autarkiegrad auf 66 Prozent, während weitere E-Ladestationen zukünftig ergänzt werden.
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Netzanschluss begrenzt auf 50?kW schafft Bedarf nach alternativer Leistungsverteilung

Die Köpfe hinter dem Projekt (von links): Philippe Rausch (Foto: E3/DC)
Mit einer Gesamtnutzfläche von 950 m², aufgeteilt in 250 m² Wohn- und 700 m² Büro- sowie Gewerbeflächen, verzeichnet das Gebäude einen jährlichen Strombedarf von rund 35.000 kWh. Der Wärmebedarf beläuft sich auf etwa 30.000 kWh. Drei Wärmepumpen und ein Durchlauferhitzer verursachen kurzfristige Spitzenlasten. Künftig kommen E-Ladesäulen hinzu. Da der Netzanschluss nur 50 kW liefert, wurde ein ergänzendes Speichersystem integriert, um Lastspitzen bis 100 kW zu bewältigen und Energieeffizienz dauerhaft steigern.
PV-Leistung und Speicher kombinieren für 96?kW Spitzenstrom jederzeit verfügbar
Im Rahmen der Energieoptimierung ersetzt die E3/DC-Farm von Wohnen mit Energie fehlende Netzkilowatt durch dezentrale Speicherkapazität. Acht identische one-Hauskraftwerke verknüpfen Photovoltaik-Leistung und Batteriespeicher und geben bei Bedarf bis zu 96 kW frei. Kurzzeitige Spitzenlasten werden dadurch zuverlässig geglättet, sodass der Netzausbau nicht sofort erfolgen muss. Das modulare System ermöglicht flexible Anpassungen, steigert die Autarkie und senkt langfristig die Energiekosten für Betreiber und Bewohner. Durch intelligente Ladesteuerungen wird die Batterielebensdauer optimiert und die Systemeffizienz erhöht.
C-Rate eins ermöglicht vollständige Ladung und Entladung innerhalb Stunde
Mit einer Ein-Stunden-C-Rate gelingt es dem Hauskraftwerk one, seine komplette Speicherkapazität von 94 kWh binnen sechzig Minuten vollständig zu laden oder zu entladen. Einzelne Geräte bieten eine Lade- wie Entladeleistung von jeweils 12 kW, was in der Gesamtanlage aus acht Einheiten zu 96 kW Spitzenleistung führt. Diese Dimensionierung orientiert sich am konkreten Lastprofil vor Ort und gewährleistet, dass temporäre Leistungsspitzen stets zuverlässig und energieeffizient kompensiert werden und substanziell Netzbelastung reduziert wird. Zudem Kostenvorteile.
Dezentrale Anlagenkonfiguration mit acht Wechselrichtern reduziert Kabelwege und Platzbedarf

Die neuen one-Hauskraftwerke (Foto: E3/DC)
Acht platzsparende Hybrid-Wechselrichter übernehmen jeweils einen abgestuften Anteil der rund 100 kWp PV-Produktion. Diese dezentrale Strategie ermöglicht den Einbau direkt neben den Solarpanelen, wodurch lange Leitungslängen, Platzbedarf und Montagekomplexität reduziert werden. Zusätzlich gestattet der modulare Aufbau eine schrittweise Erweiterung. Konventionelle Großwechselrichter hingegen erfordern separate Technikräume, aufwendige Verkabelung und belasten das statische Raumkonzept stärker. Die Lösung überzeugt durch Flexibilität und geringere Installationskosten. Der Einsatz multipler Einheiten erhöht bei Teilausfällen die Systemverfügbarkeit.
Notstrombetrieb kombiniert zwei Hauskraftwerke für kritische Stromkreise und Versorgung
Der E3/DC Farmmanager übernimmt die zentrale Betriebsführung sämtlicher acht Hauskraftwerke und sammelt deren Daten in einem Monitoring-Portal. Eine leicht verständliche Visualisierung stellt Erzeugungsleistung, Ladezustände und Verbrauchsprofile übersichtlich dar. Auf dieser Datenbasis optimiert die Software kontinuierlich den Eigenverbrauch, regelt gezielt dynamisch den Abfragebereich für Speicherzyklen und reduziert Netzbezug. Kommt es zu einem Stromausfall im öffentlichen Netz, verbinden sich jeweils zwei Einheiten, um bis zu 24 kW Notstrombedarf prioritärer Verbraucher zu decken.
Speicherlösung sichert 88.000 kWh PV-Erzeugung und entlastet dauerhaft Stromnetz
Prognosen zufolge wird die Solarstromanlage bis Ende 2026 rund 88000 Kilowattstunden Strom produzieren. Davon werden etwa 49 Prozent selbst verbraucht, sodass der Eigenverbrauchsanteil deutlich ausgeweitet wird. Ein Autarkiegrad von 66 Prozent trägt maßgeblich dazu bei, Strombezugskosten langfristig zu reduzieren. Zugleich dient die Anlage als Zwischenlösung, bis die Trafostation erweitert wurde, wodurch temporäre Mietstationen überflüssig werden und zusätzliche Investitionsausgaben vermieden werden. Das Konzept stellt eine dauerhaft wirtschaftliche und zukunftsfähige Energieversorgung sicher.
Hybride Wechselrichter und Farmmanager sichern stabile Energieversorgung ohne Netzausbaubedarf
Das modulare Konzept aus acht E3/DC one-Hauskraftwerken kombiniert dezentrale PV-Installation und Hochvolt-Batterien, um gemischt genutzte Objekte energieeffizient zu versorgen. Bei Volllast liefert das System bis zu 96 kW, fängt kurzfristige Leistungsspitzen bis 100 kW ab und erlaubt flexible Lastverschiebung. Der Farmmanager koordiniert Ladevorgänge, Eigenverbrauchsoptimierung und Inselbetrieb, steigert den Autarkiegrad auf 66 Prozent und minimiert Netzausbau sowie Betriebskosten spürbar. Dank kompakter Wechselrichteranordnung bleibt die Installationsfläche gering und das System lässt sich

